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PROFIL

Die Hanx-Erfolgsstory

Ideen und Visionen


Ted Alwin Schlegel bietet 1996 in Chicago eine neuartige Dienstleistung an: Er berät die Führungsspitzen grosser Unternehmen dabei, wie sie ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern können. Mit dieser innovativen Idee

Blick auf den bescheidenen Firmenhauptsitz von hanx.

wollte Ted A. Schlegel nicht nur begrenztes Expertenwissen wie etwa juristischen Rat anbieten, sondern ihnen für alle unternehmerischen Herausforderungen als kompetenter Berater zur Seite stehen. [1]

Jedoch nach nur wenigen Wochen musste Schlegel feststellen, dass bereits ein anderer - ein gewisser James O. McKinsey - siebzig Jahre zuvor auf die gleiche Idee gekommen war. Noch dazu war Schlegels wirtschaftliches und juristisches Know-how unter aller Kanone. Folglich hing er den Job an den Nagel und holte sich den langjährigen Sauf- und Sandkastenfreund Aaron Hansen an seine Seite – ein Glücksfall, wie sich herausstellt. Hansen denkt wie Schlegel, teilt seine Visionen.
Und im Gegensatz zu Schlegel, wusste Hansen wie man eine Flasche Wein aufmacht. Zudem verbindet sie ein ähnliches Schicksal. Genau wie Schlegel hatte Hansen Pech mit seinem Vorhaben, 1995 eine Rockgruppe namens Genesis zu gründen. Auch die gab es bereits.


Aufbruch in eine neue Zeit

Die Lage schien zunächst hoffnungslos. Keine Ideen, keine Talente und immer knapper werdende Alkoholvorräte. Zum Glück wurde just in dieser Zeit ein Medium namens World Wide Web (kurz: WWW) ins Leben gerufen. Endlich wurde es möglich, Dinge und Informationen, die normalerweise niemanden wirklich interessierten, vor einem Millionenpublikum zu präsentieren. Dies waren vor allem ihre Schmierereien und Kritzeleien - fortan Redaktionsbeiträge und Cartoons genannt.

Da Schlegel wie auch Hansen einen Browser irrtümlicherweise der Welt der Duschaccessoires zuordneten und FTP für eine neue politische Partei hielten, lag eines deutlich auf der Hand: Noch fehlte die sprichwörtliche Internetkompetenz.


Mit Internetkompetenz zum Erfolg

Abhilfe schuf die Verpflichtung der HTML-Sklaven Localhorst und René Sans. Die konnten nicht nur HTML-Tags öffnen und schließen - nein die wussten auch dazwischen was mit anzufangen. Beide hatten darüber hinaus ihre ganze Kohle für Aktien von so komischen Start-Up-Firmen wie EM.TV, razorfish und milchpudel verzockt - frische Kohle schien also nötiger denn je. Glücklicherweise appellierten Schlegel und Hansen an ihren Teamgeist und beschworen den Olympischen

Außenansicht des neuen Kompetenz-Centers.
Gedanken, hier bei etwas "ganz großem mit dabei sein zu dürfen." Geld spielt da eben nun mal keine Rolle. Localhorst und Sans - naiv wie sie waren - willigten ein, unterschrieben Verträge als ehrenamtliche Mitarbeiter und basteln seit jenem historischen Moment mit an der großen Hanx-Erfolgsstory - seit Anfang 2003 übrigens in einem schicken neuen Kompetenzcenter, denn nichts ist schöner als gebündelte Kompetenz unter einem Dach.



[1] vgl. McKinsey/Profil:"Die Topmanagement-Beratung"


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